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Ganz aktuelles Thema: Verfilzte Hunde!!!

Leider müssen meine Kolleginnen und ich seit längerem feststellen, dass das Thema "Filz" nicht mehr hauptsächlich nur ein "Frühjahrsproblem" ist wie eigentlich schon bekannt, sondern sich vermehrt über das ganze Jahr zieht!!

Bürsten und kämmen scheint "out" zu sein!!

Wir konnten folgende "erklärende" Aussagen der Hundebesitzer für eine nicht wirklich gute Fellpflege zu Hause zusammenstellen:

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Beim Welpen oder Junghund: Der Hund mag das "noch" nicht. Er rennt weg, schreit beim bürsten, beißt in die Bürste oder einfach... "er ist doch noch so klein"!

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Beim älteren/alten Hund: Der Hund hat schon so viel mitgemacht; der Hund ist krank und will sich nicht mehr so pflegen lassen. Er rennt weg, beißt in die Bürste oder beißt vielleicht sogar den Besitzer beim bürsten!

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Bei pflegebewussten Hundebesitzern, die trotzdem einen verfilzten Hund haben weil sie falsch bürsten: Ich bürste doch jeden Tag, den Filz habe ich nicht bemerkt.

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Hundebesitzer, die einfach ehrlich sind und sagen: für die tägliche Fellpflege haben wir weder Zeit noch Sinn! Das macht dann der Hundesalon.

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Hundebesitzer, denen einfach erstmalig die Erfahrung im Umgang mit "viel Fell" fehlt, die aber an sich und mit Ihrem Hund arbeiten, nachdem sie professionelle Hilfe und gute Tipps durch Ihren Hundesalon bekommen haben

Ich könnte hier noch viele weitere Beispiele nennen....!

 

(Extrembeispiel)

 

Wie entsteht Filz und wie kann man Filz vorbeugen (Pflegetipps):

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 Das Fell unserer langhaarigen, eigentlich schon bei stockhaarigen Hunden muss regelmäßig von der Haut an im trockenen Zustand gebürstet/gekämmt werden. Möglichst mindestens 1-2 mal in der Woche. Wird dieser Rhythmus an Pflegeeinheit aber nicht eingehalten bzw. wird nicht richtig gebürstet/gekämmt, entsteht in kürzester Zeit Filz. Bei langhaarigen Hunde ist zu empfehlen, das Fell immer wieder zu scheiteln und dann mit der Bürste die einzelnen Partien systematisch "ab zu arbeiten", bis man jede Körperstelle erfolgreich gebürstet hat. Wie gesagt, bebürstet wird ab der Haut (die muss man sehen können) bis zur Haarspitze.  Dann erfolgt, wenigsten einmal pro Woche, der "Filztest" mit einem grobzinkigen Kamm (unbedingt notwendig, denn nur so merkt man, wo man mit der Bürste über evtl. "Knötchen" gebürstet hat)! Bei Hunden mit sehr viel Unterwolle empfiehlt sich, einen Unterwollstriegel zu benutzen, denn auch Unterwolle kann schnell und gut verfilzen (selbst bei kürzerem Fell)! Werden diese Maßnahmen im Alltag zu Hause nicht ergriffen, verknoten sich die Haare ab dem Haaransatz an der Haut. Anfangs nur in einzelnen Strängen, dann aber rasend schnell in flächendeckende Filzplatten!!! Ergo: Ein Hund verfilzt nicht "einfach so", weil sein Fell oder seine Rasse daran schuld sind (vielleicht noch das Wetter in Deutschland, welches einem sicherlich die Fellpflege oft schwer macht, wenn der Hund ständig nass ist); nein, Schuld am Filz eines Hundes ist leider immer der Besitzer. Mag dieser sich manchmal noch so rausreden!! Filz entsteht auch nicht "über "Nacht". Ein wirklich "gut" verfilzter Hund braucht für seinen "angezüchteten" Filz schon mehrere Wochen!!

 

Wie erkläre ich meinem Hund, das "bürsten und kämmen" einfach zum Hundeleben gehört:

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Haben Sie einen Welpen zu Hause zeigen Sie ihm durch tägliches (wenn vielleicht auch zur Zeit unnötiges) bürsten und kämmen, das diese Prozedur einfach zum alltäglichen Leben dazu gehört....wie bei uns z.B. das Zähneputzen! Fangen Sie mit kleinen Zeiteinheiten an wie z.B. mit 2 Minuten. Steigern Sie dann aber wöchentlich diese Zeiteinheit, bis Sie das Fell Ihres Hundes komplett am ganzen Körper pflegen können. Ignorieren Sie jammern, in die Bürste beißen, weg laufen wollen oder sogar laute Protestschreie (auch wenn es Ihnen schwer fällt)! Der Junghund testet Sie aus!! Natürlich findet er bürsten nicht toll, genau so wenig wie Halsband tragen oder sein "Geschäft" nicht in die Wohnung machen dürfen. Sein Protest äußert sich wie besagt durch erbärmliches Jammern, evtl. beißen oder lautstarkes Schreien! Lassen Sie aber bei einer dieser Reaktionen die Bürste fallen und bemitleiden Sie Ihren Hund, hat er gewonnen! Er speichert das genau, egal wie alt er ist! Vergessen Sie nie: Ein Hund denkt im logischen Schema eines Hundes, nicht im Schema eines Menschen (das heißt, er testet Sie aus, vom Welpen an und nutzt somit sofort seine Chancen bezüglich seines Stellenwertes innerhalb seines "Rudels")!!!  Das ist eine ganz normale Aktion Ihres Vierbeiners, er wäre sogar dumm wenn er nicht versuchen würde seinen Willen durch zu setzen und Sie zu testen! Aber es liegt in Ihrer Hand, hier ganz schnell Ihre Regeln aufzustellen und diese zu demonstrieren! Denn haben Sie einmal, und es reicht einmal  bei einer Protestreaktion Ihres Hundes die Fellpflege abgebrochen,  wird Ihr Hund immer schneller anfangen zu jammern, in die Bürste beißen oder anfangen zu jaulen, denn er hat ja durch Ihre Reaktion gemerkt: Super, bürsten finde ich doof und durch Reaktion xy hört Frauchen oder Herrchen ja auf mich zu "quälen"!  Denken Sie aber immer daran: Hat Ihr Hund seine "Pflegeeinheit" gut über sich ergehen lassen, wird er wirklich überschwänglich gelobt, wie Sie das auch immer auslegen!!! Und beenden Sie immer eine Pflegeeinheit erst dann mit Lob, wenn Ihr Hund sich wenigstens ein paar Sekunden ruhig verhalten hat nachdem er vorher in welcher Form auch immer protestierte! Grundsätzlich gehört das im Vorfeld beschriebene Verhalten auch zur Pflegeerziehung älterer Hunde bzw. "Second Hand" Hunde. Sollte Ihr "übernommener" Hund Schwierigkeiten bei der Fellpflege machen, üben Sie mit Ihm, als wäre er ein Welpe. Allerdings sind "Beißattacken" beim erwachsenen Hund nicht zu unterschätzen! Nutzen Sie hier wirklich zur Übung wenn nötig einen Maulkorb und beenden Sie eine "Pflegebehandlung" zu Hause mit einem positiven Erlebnis für den Hund (wie es auch bei Junghunden der Fall sein sollte): z.B. Ihr Hund hat jetzt 2 Minuten ohne knurren, versuchtes Beißen oder besondere Anstalten, trotz evtl. einem Maulkorb, still gehalten und sich bürsten lassen, loben Sie Ihren Hund mehr als überschwänglich!! Danach sofort den Maulkorb (falls er nötig war) abnehmen!!  Üben Sie das stetig, allerdings erstmal weiter bei "Beißattacken" mit Maulkorb und erweitern Sie die Pflegezeit!! Beobachten Sie Ihren Hund dabei und tadeln Sie jedes noch so kleine Anzeichen von Missgefallen Ihres Hundes!! Für Maulkorbträger: Ist Ihr Hund dann mit viel Geduld bereit, sich an allen, wirklich allen Körperstellen bürsten zu lassen, ohne zu knurren oder weiteres demonstratives Abneigungsverhalten zu zeigen, versuchen Sie in kleinen Pflegeeinheiten, Ihren Hund auch ohne Maulkorb zu bürsten/kämmen!

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Wenn möglich "üben" Sie die gesamte Fellpflege mit Ihrem Hund grundsätzlich, indem Sie ihn einfach "höher" stellen bei Ihrer Arbeit an ihm. Zum Beispiel auf einen "alten" Tisch in der Wohnung oder falls vorhanden auf einen Gartentisch. Bitte dabei aber immer dafür sorgen, das Ihr Hund nicht rutschen kann (rutschfeste Unterlage-ein altes Badetuch reicht schon). Damit nehmen sie ihm nicht nur die schnelle Möglichkeit einfach "abzuhauen" sondern gewöhnen ihn auch langsam daran, das er auch in einem Hundesalon zur Fellpflege erhöht stehen muss. Diese Methode schont zudem noch Ihren Rücken... und ermöglicht Ihnen bei der häuslichen Fellpflege den besseren Zugriff zu allen Körperpartien!

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Und beachten Sie immer und grundsätzlich: Fellpflege zu Hause und auch im Hundesalon ist kein Spiel und wird auch nie spielerisch betrieben!!!! Konstante Fellpflege, ob bei Ihnen zu Hause oder in einem Hundesalon dient dem Wohlbefinden des Hundes/der Katze! Ohne genügende Fellpflege kann Ihr Vierbeiner ernsthaft erkranken! Ergo ist Fellpflege ein "Muss", das wir als Tierhalter strikt einhalten und verfolgen müssen. Und bei einem "Muss" sind wir wieder beim Thema Erziehung; Ihr Hund "muss" für Ihren persönlichen Bedarf einiges lernen und da gibt es auch kein "wenn und aber". Die Fellpflege gehört irrelevant dazu!!! Also bitte, achten Sie konsequent darauf, das die Fellpflege zum "Muss" im täglichen Ablauf Ihres Vierbeiners dazu gehört und leiten Sie ihn dazu langsam an. Sie vermeiden dadurch, wie schon erwähnt, gesundheitliche Probleme (gerade der Haut-größtes Organ im Körper von Hund und Mensch) und erleichtern Ihrem Vierbeiner definitiv die fachliche Fellpflege in einem Hundesalon!! Und, ein angenehmer Nebeneffekt: Sind Sie konsequent bei der Fellpflege steigern Sie auch zusätzlich Ihr Ansehen in den Augen des Hundes (Rudelführer)!

 

Wirkungsvolle Pflegemaßnahmen bei anfänglicher oder leichter Verfilzung:

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 Hatten Sie mal nicht genug Zeit für die Fellpflege Ihres Hundes und haben die ein oder andere Stelle nicht so wirklich gebürstet, können Sie sich mit erstmals auch hier wieder mit Bürste und Kamm gut weiter helfen. Bitte nehmen Sie immer eine Drahtbürste ohne Noppen, denn eine Noppenbürste packt das Haar nicht vom Ansatz an und so entstehen, trotz regelmäßiger Pflege schnell großflächige Verfilzungen. Entfilzen Sie erst mit der Drahtbürste immer von der Haarspitze an und arbeiten sich dann bis zur Haut durch. Einzelne Partien kann man sich dann gut mit einem oder zwei Zinken eines grobzinkigen Kammes "vornehmen" und entwirren. Bei Hunde mit starker Unterwolle greifen Sie dabei bitte auch auf den Unterwollstriegel zurück! Unterstützend können Sie Spezialprodukte zum Entfilzen benutzen, die aufgesprüht und in den Filz einmassiert werden. Sehr zu empfehlen ist hier z.B. das Entfilzungsspray "Matex", was allerdings nur in Hundesalons vertrieben wird, nicht bei Haustierdiscountern. Verzichten Sie unbedingt auf "entfilzende Hundeshampoos"! Diese machen zwar das Fell leichter kämmbar aber damit auch so weich, das Sie innerhalb kürzester Zeit mit weitaus mehr Filz an allen Körperstellen rechnen müssen! Bitte achten Sie auch zu Hause darauf, dass das Entfilzen nicht ewig dauern sollte, sondern entfilzen Sie in kleineren Zeiteinheiten von max. einer halben bis dreiviertel Stunde. Dem Hund zu Liebe. Vernachlässigen Sie dabei aber nicht die anderen, noch nicht verfilzten Körperpartien!

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Achtung: Verfilzte Hunde bitte nie aus Verzweiflung baden damit der Filz "von alleine" rausgeht. Sie machen alles nur noch schlimmer damit Der Filz zieht sich nur noch mehr zusammen und wird damit schnell zu einer extrem heftigen Herausforderung selbst für eine Profischermaschine in der Hand eines erfahrenen Groomers!!!

 

Wirkungsvolle Pflegemaßnahmen bei starkem Filz:

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 Ist Ihr Hund wirklich großflächig stark verfilzt, hilft effektiv eigentlich nur eine komplette Rasur, denn verfilztes Fell ist von der Haarstruktur so kaputt, das es auch nach dem evtl. teilweise noch möglichen Entfilzen bei der kleinsten Feuchtigkeitseinwirkung wieder in die "verfilzte" Struktur verfällt! Es sei denn, Sie bürsten nach dem Entfilzen tagtäglich gründlich und kämmen das Fell nach dem Bürsten sorgfältig aus. Einzelne kleinflächige starke Verfilzungen, die nicht mehr durch bürsten oder kämmen zu entwirren sind, kann man raus schneiden oder rasieren, aber oftmals sieht Ihr Hund danach so entstellt aus, das man sich nicht mehr mit ihm auf die Strasse traut. Und denken Sie immer daran: starkes  Entfilzen ist eine Tortur für Ihren Hund!!! Sieht Ihr Hund nach einer Totalrasur vielleicht nicht mehr so aus wie von Ihnen gewohnt, er fühlt sich aber bestimmt besser und die Haare wachsen doch wieder nach!!!

 

Häufig entstehende Krankheitsbilder am Hund durch Verfilzungen:

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Starken Filz findet man häufig als Platten direkt an der Haut des Hundes. Filz wird nass, durch starken Regen oder schwimmen. Diese Nässe im Filz trocknet aber kaum ab (obwohl das nicht verfilzte Deckhaar trocken erscheint), bildet dadurch eine immer "feuchte Stelle" an der Haut. Ständig feuchte Haut wird gereizt und ist der ideale Nährboden für viele Bakterien, gerade im Sommer (es ist feucht und durch die Körperwärme vom Hund und der Außentemperatur  "warm"). Der Hund neigt vermehrt zu "Hot Spots" (nässende und langwierige bakterielle Hautentzündung ) und vielen anderen Hautkrankheiten. Das Problem bei Filz im Winter: Ständig feuchte Haarschichten durch Filz direkt an der Haut können bei kalten Temperaturen nicht mehr für das Wohlbefinden des Hundes ausreichend durch die eigene Körperwärme warm gehalten werden! Der Hundekörper bleibt an den verfilzten Stellen ergo immer kalt und feucht.  Dadurch erkältet sich unser Hund zwangsläufig viel schneller. Eine Art grippaler Infekt ist da noch harmlos, organische Erkrankungen wie akute Erkältung der Nieren, der Blase, der Lunge etc. pp. machen die ganze Sache schon viel schlimmer (je nachdem, wo der Filz eben sitzt)! Mal von den Beschwerden am Bewegungsapparat , gerade bei älteren oder chronisch kranken Hunden, ganz abgesehen!! Auch wenn Sie es vielleicht durch Unwissenheit anders kennen: Flächendeckender und dann vielleicht auch noch nasser Filz hält bei Kälte nicht warm, ehr im Gegenteil! Bei Bedarf lassen Sie Ihren Hund auch im Winter abscheren und helfen ihm kurzfristig mit einem "Mantel", auch wenn es vielleicht blöd aussieht. Aber der Mantel ist auf jeden Fall gesünder als mit Sicherheit krankheitsfördernder Filz!!

 

Fazit:

Filz kann passieren, keine Frage. Aber quälen Sie Ihren Hund dann nicht unnötig mit entfilzen. Hören Sie auf den Rat Ihres Hundesalons. Auch ein langhaariger Hund kann kurzhaarig wirklich nett aussehen vor allem dann, wenn dieser Haarschnitt seiner Gesundheit und seiner Lebensqualität dient!!! Denken Sie immer daran: Das Fell wächst ja wieder!!!

 

Und wenn Sie wirklich nicht die Zeit haben die Fellpflege Ihres Hundes regelmäßig und vor allem gründlich zu betreiben, dann MÜSSEN Sie regelmäßig einen Hundesalon aufsuchen. Und ich meine mit regelmäßig mindestens ein Mal im Monat zum gründlichen bürsten und eventuell zum entfilzen. Denn bedenken Sie bitte dabei eins: Auch Profis in der Fellpflege können keine Wunder vollbringen wenn die Abstände zwischen den einzelnen Pflegebehandlungen zu groß waren und Sie selbst in der Zwischenzeit nicht richtig gebürstet/gekämmt haben!!!

 

Ein englischer Cockerspaniel, Farbschlag "black und tan".

Leider immer noch ein schweres, ernstzunehmendes und oft trauriges Thema welches mir persönlich sehr am Herzen liegt:

Hundezuchtfarmen

Bitte kaufen Sie Ihren zukünftigen Hund nicht bedingungslos über Tiermarktanzeigen einer Zeitung oder über mehrwöchentliche Inserate im Internet!! Hier werden oft auch Hunde verkauft, die "übrig" geblieben oder schwer vermittelbar sind (Ausnahmen bestätigen die Regel, denn laut meinen persönlichen Recherchen inserieren dort auch öfters namhafte Züchter verschiedenster Rassen). Im schlimmsten Fall kaufen Sie aber über diese Medien Hunde, deren Mütter als Gebärmaschinen gehalten werden. "Gebärmaschinen", die nie im Leben wirklich Hund sein durften und ausschließlich zur Vermehrung dienen!!! Oder Sie kaufen Hunde, die überall im Land, vielleicht sogar im Ausland zusammengesucht wurden, unter dubiosen Umständen "entstanden" sind und dann bei einem "potentiellen Züchter" mehrerer Rassen an gutgläubige aber vor allem unwissende Ersthundebesitzer mit sehr viel mehr Schein als Sein verkauft werden! Oftmals sind die Impfpässe dieser Hunde "fingiert" auch wenn es für Sie den Anschein hat, alles wäre korrekt (Stempel, Unterschrift eines Tierarztes...).

Kaufen Sie bei Interesse an Rassehunden nur über Zuchtvereine mit Papieren des VDH oder FCI. Bei Mischlingen nur bei "Züchtern", die offensichtlich aus einem "Missgeschick" heraus Welpen abzugeben haben . Kaufen Sie nie bei  "Züchtern" die mehrere Welpen von mehr als zwei-drei "Rassen" haben und diese vielleicht sogar auch noch in Massen und dann auch noch regelmäßig oder sogar auf Bestellung. Ich weiß es ist schwer da "Nein" zu sagen, aber mit Ihrem Kauf fördern Sie nur noch mehr diesen Missbrauch am wirklich besten Freund des Menschen!!! Wo eine Nachfrage besteht, kommt auch ständig neue "Ware"!!!

  Denn leider aber habe ich im Laufe meiner Berufstätigkeit erfahren müssen, das viele meiner Kunden sehr viel Geld für "Rassehunde" aus Hundezuchtfarmen oder von dubiosen Züchtern aus Unwissenheit bezahlt haben und der "teuer" bezahlte Hund erwies sich bei genauerer Betrachtung dann manchmal doch als "Mischling". Die "erworbenen" Hunde sind oft extrem "gestört" im Verhalten bzw. teilweise unwiderruflich körperlich krank (ich habe schon so viele Welpen/Junghunde in der Tierarztpraxis "neben an" sterben sehen die nicht richtig geimpft ((grundimmunisiert)) waren etc.). Natürlich gibt es auch hier wieder Positivbeispiele, wobei positiv eigentlich nur zu erwähnen ist, das der Hund vermeidlich gesund ist und kein "auffälliges" Verhalten durch die ersten "schlimmen" Wochen beim "Züchter" davon getragen hat. Die Umstände dieser "Zuchten" allerdings bleiben trotz allem mehr als verurteilungswürdig!!!

 Dies tut der Liebe des Hundebesitzer zu seinem in einer Hundezuchtfarm erworbenen Hund keinen Abbruch, es ist aber ein Betrug sowie ein fahrlässiges Vergehen am Menschen und am Hund! Die Nachfrage an "günstigen" Hunden ist groß, der Einfallsreichtum von Menschen die mit Hunden Geld verdienen möchten ist leider noch größer!!

Fazit: Bitte unterstützen Sie solche "Hundehändler" nicht! So schwer es Ihnen auch fällt! Entweder werden dort Hundekinder in Massen "produziert", die Hündinnen schon ab der ersten Hitze belegt und das dann alle halbe Jahre wieder bis zum geht nicht mehr ( Charaktereigenschaften und Aussehen/Gesundheit sind dabei unerheblich) oder es werden wie oben erwähnt Welpen aufgekauft, die aus "Zuchten" in Deutschland aber auch aus unseren Nachbarländern "übrig" geblieben sind!!! Mal von absolut notwendigen Impfungen (Grundimmunisierung gegen Tollwut, Parvovirose usw.) und Entwurmungen ganz abgesehen erwerben Sie dann für vielleicht "kleines Geld" unter Umständen einen Hund, der absolut keinen Bezug zum Menschen und seiner Umwelt kennt, kein Sozialverhalten zu anderen Hunde aufgebaut hat und sich diesbezüglich mehr als schwierig und ängstlich in seine neue "Familie" einfügt (von schweren Krankheiten mal ganz abgesehen, deren Behandlung unter Umständen viel teurer wird als der Anschaffungspreis eines Hundes aus einer soliden Zuchtstätte. Wie gesagt sind deswegen auch Todesfälle im Welpenalter wenige Wochen nach Erwerb nicht die Seltenheit!). Es liegt ganz an Ihnen verantwortungsbewusste, liebevolle, fachkundige Hundezuchten zu unterstützen (die ihren Welpenkäufern auch nach dem Hundekauf für alle Fragen und Hilfen offen stehen) und dubiose "Vermehrungsfarmen" zu boykottieren!!

 Eine gründliche Information Ihrerseits vor dem Hundekauf kann Ihnen und vor allem dem "neuem" Familienmitglied auf vier Pfoten nur helfen!

Hier eine kurze Checkliste, die Sie vor der "Rasse/Typauswahl" Ihres neuen Familienmitglieds wirklich mit Sinn und Verstand durchgehen sollten:

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Möchte ich einen Welpen, habe ich die Zeit und die Nerven für dessen Erziehung? Wenn Welpe, vielleicht einer kniehohen oder größeren Rasse: Bin ich bereit diesen Hund möglichst bis zu seinem 10 Lebensmonat über sämtliche Treppen zu TRAGEN (Hüftfehlentwicklung vorbeugend)?

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Würde ich vielleicht lieber aufgrund meines Alters oder aber auch meiner beruflichen Situation auf einen Junghund oder gar einen älteren, anspruchsloseren Hund zurückgreifen? Gerade bei älteren Menschen ab 70 Jahren  kann ich bei einem "neuen Familienmitglied" nur zu "älteren, ergo anspruchsloseren" Hunde dringend raten. Berufliche Situationen bedürfen individuell eh der Hinterfragung ob Hund oder nicht, denn mehr als 3-5 Stunden sollte kein Hund tagtäglich alleine bleiben müssen!

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Bin ich ein lauffreudiger Mensch und vielleicht sogar sportlich aktiv mit dem Rad oder beim Joggen?  Dann passt eine agile und lauffreudige Hundrasse prima, bedingt auch Jagdhunderassen.

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Bin ich zwar ein großer Hundefan, kann oder möchte aber nicht immer mindestens 2-3 Stunden am Tag für den Auslauf meines Hundes sorgen? Dann ist ein behäbigere, weniger lauffreudige Hundrasse passend; was aber nichts mit der Größe zu tun hat....denn auch kleine Hunde benötigen je nach Rasse viel Auslauf!

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Suche ich einen Hund, der mich erziehungstechnisch nicht unbedingt extrem fordert? Dann wäre z.B. eine Jagdhundrasse aber auch jegliche Terrierrasse nie die richtige Wahl.

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Reagiere ich allergisch auf Hundehaare? Dann kommt nur eine gut durchgezüchtete, nicht haarende Hunderasse wie z.B. der Pudel in die engere Wahl.

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Habe ich (kleine) Kinder im Haushalt? Hier kommt oft weder eine Hütehundrasse noch ein Terrierrasse in Frage,....

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Überlege ich generell die Anschaffung meines "ERSTEN" Hundes einer bestimmten Rasse ohne Hundeerfahrung? Informieren Sie sich im Vorfeld sehr gut über den Charakter/Anspruch/Verhaltensweisen der Rasse, die Ihnen, meist optisch zuerst, sehr zusagt!! Das gilt auch für das "Erbmaterial" von Mischlingen aus zwei "Rassehunden"!!! Bitte dabei den obigen Text nicht "überlesen".

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Bin ich bereit, regelmäßige Kosten für die professionelle Fellpflege meines Hundes zu tragen? Viele Rassen und auch deren Mischlinge haben einen Felltyp, der aus verschiedenen Gründen eben regelmäßig fachgerecht behandelt werden muss. Auch wenn Sie als Hundebesitzer nicht auf "Ausstellungen" gehen....

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Bin ich bereit meinen Hund je nach Wetterlage nach jedem Spaziergang "abzuduschen" weil sein langes Fell total verdreckt ist oder bevorzuge ich da ehr die "pflegeleichtere" Kurzhaarvariante? Ganz wichtiger Aspekt in Anbetracht der "vermeidlichen Hygiene" bis dato ohne Hund in Ihrem  Haushalt!!

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Bin ich bereit, viele Hundehaare u.U. tagtäglich im Wohnbereich "ab zu saugen" (hierbei sind allerdings die "Kurzhaarrassen" beim Entfernen der Haare viel schlimmer als die "Langhaarrassen") oder will ich deswegen gleich eine nicht haarende Hunderasse? Auch dies ist ein ganz wichtiger Aspekt, gerade wenn man z.B. "Krabbelkinder" hat..

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Kann ich sicherlich nicht mit "Hundesabber" auf Hosen und auf Wänden/Fenstern leben und mit tropfenden Hundeschnauzen, welche auf den Böden im Wohnbereich oft und ständig viele "Tropfflecken" hinterlassen?  Mal von "futterverklebten Bärten" ganz abgesehen...Dann kommen sämtliche Langhaarrassen, alle Schnauzer sowie gerade auch Hunde mit "hängenden" Leftzen (Unterlippen) in Frage.

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Wie viel Zeit kann und will ich u.U. mehrfach die Woche für die gründliche häusliche Fellpflege meines Hundes aufwenden? Je nach Felltyp kann dies auch schon mal tagtäglich sein...

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Bin ich bereit die Kosten für eine gute Hundeschule zu bezahlen falls ich mir einen "Hundetyp" auserkoren habe, dessen Erziehung ich nicht so ganz "Herr" werde? Auch dies ist ein Aspekt, den sie, auch vielleicht als vermeidlich erfahrener Hundebesitzer nie außer Acht lassen sollten.

......so, die wichtigsten Dinge sind hier erwähnt worden denke ich...bestimmt fehlt doch noch so der ein oder andere Aspekt..eine ausführlichere "Ausarbeitung" würden aber hier den Rahmen sprengen!

 

Mein Gordonsetter "Hedric" zeigte hier mal wieder demonstrativ, wie einschläfernd er doch die Arbeit seiner "Mama" fand. Selbst das Liegen auf einem Stromkabel für unseren Föhn interessierte ihn nicht wirklich! Die Hauptsache für ihn war: Er konnte abends seinen Kumpels in der Nachbarschaft erzählen, was er wieder alles so erlebt hat im HUNDESALON REGINE!

"Herr Plims", so haben wir Hedric meist genannt...., ich vermisse dich immer noch so sehr...mit Tränen in den Augen schreibe ich hier dieses Zeilen (auch aktuell noch heute, zwei Jahre nach deinem Tod)!!!!

Interessante Links und Kontakte:

bulletWenn Sie eine alternative Hundeschule (Einzel- und Gruppentraining), Welpenschule, Reitbegleithundtraining oder Hilfe bei "Problemhunden" im Bereich Neuss suchen, können wir hier die alternative Hundeschule von Frau Petra Pesch nennen. Nähere Infos unter www.a-hundeschule.de
bulletIm Bereich Neuss gibt es noch die Hundeschule von Frau Ripphahn, deren fachlich sehr qualifizierte "Wuff-Akademie" aktuell beste Resonanzen erzeugt: www.wuff-akademie.de Frau Ripphahn war jetzt aktuell in den USA zu einer Fortbildung/Prüfung..lesen Sie mehr auf ihrer Homepage!
bulletBenötigen Sie Hilfe mit Ihrem "jagenden Hund", gleich welcher Rasse? Elisabeth Hake aus Krefeld, erfahrene Jägerin und Gordonsetter-Züchterin hilft Ihnen sicherlich weiter!! Nähere Details unter: http://www.gordon-setter-krefeld.de
bulletMöchten oder müssen Sie Ihren Hund in eine Hundepension bringen, dann bitte nur bei Familie Heringslack mit häuslicher, liebevoller und fachkundiger Betreuung für alle Belange Ihres Hundes in Wuppertal (Orlando macht da auch Urlaub)!!!! Bitte rechtzeitig anmelden, denn Familie Heringslack ist aufgrund sehr hoher Nachfrage und begrenzten Plätzen sehr schnell ausgebucht!!! http://www.hundepension-fuchswinkel.de
bulletEine weitere Möglichkeit der Urlaubsbetreuung Ihres Hundes, aber auch Ihrer anderen tierischen Mitbewohner:  http://www.tiersitterexpress.de/
bulletSuchen Sie einen kompetenten Tierarzt, vielleicht in Verbindung mit unserem Hundesalon in Ratingen, auch Samstags geöffnet, Sonntags regelmäßig ab 11.00 Uhr Notfallsprechstunde, ausgestattet für eine stationäre Tagesklinik und vieles mehr ? http://www.tierarzt-ratingen.de

 

bulletDer Gordonsetterclub Deutschland, falls Fragen und Informationen rund um den Gordon-Setter, Welpenlisten etc. erwünscht werden : http://www.gordon-setter.com....(leider kein kopierbares Emblem..)
bulletDer Irish Setter Club in Deutschland informiert sehr aktuell über diese elegante und tolle Rasse: www.irish-setter-club.de

bulletDie Irish-Red-Setter Zucht ("die irischen roten Setter")  "..of Tender Dawn", da kommt unser neues Hundekind her....: www.irish-setter-of-tender-dawn.de
bulletDie Tierhilfe Ratingen sucht dringend Pflegestellen oder besser noch ein neues Zuhause für viele Hunde, die, aus welchen Gründen auch immer ihr altes Zuhause nicht mehr behalten konnten/durften: www.tierhilfe-ratingen.de
bulletWollten Sie schon immer mal ein richtig schönes, professionelles Bild von Ihrem Hund machen lassen..so finden Sie fachmännische Hilfe unter www.der-schnapp-schuss.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

HUNDESALON REGINE, Inhaberin Regine Schulz
Scheifenkamp 15, 40878 Ratingen

Tel.: (02102) 27139 und 0163/4785468
Email: hundesalon-regine@gmx.de

 

Kontakt:

Telefon
(02102) 27139 und 0163/4785468
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Scheifenkamp 15, 40878 Ratingen
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Allgemeine Information: hundesalon-regine@gmx.de
Webmaster: hundesalon-regine@gmx.de

 

 

Hier veröffentlichen wir immer ganz aktuell veränderte Öffnungszeiten bezüglich einer extremen Wetterlage (Sommerhoch oder Wintertief) sowie unseren Betriebsurlaub/Fortbildungstage!!!